19. Juli 2010

5 Must Have WordPress Plugins

Wenn man mit der Blogsoftware WordPress seinen eigenen persönlichen Weblog erstellt, hat man alle grundlegenden Funktion zum veröffentlichen von Artikeln und Seiten bereits zur Verfügung. Mit der Hilfe von Plugins lässt sich die Funktionspalette von WordPress aber erherblich erweitern, seien es Plugins, die für Besucher sichtbare Funktionen mit sich bringen oder nur im Hintergrund laufen. 5 dieser kleinen Helferlein, die ich ebenfalls benutze, möchte ich euch gerne vorstellen.

StatPress

Jeder Betreiber einer eigenen Website interessiert sich natürlich für die Besucherstatistiken. Da WordPress das passende Feature fehlt, ist man mit StatPress am Besten bedient. StatPress zählt nicht nur die Besucher und Seitenzugriffe eures WordPress Blogs, sondern erkennt auch mit welchem Betriebssystem und Browser ein Besucher sich in eurem Blog herumtummelt. Woher dieser Besucher kommt, sprich über was für einen Link er auf eurem WordPress Blog gelandet ist, wird ebenfalls registriert. Sind genug von diesen Informationen gesammelt, stellt StatPress sämtliche Informationen in mehreren Kuchen-Diagrammen zur Verfügung. Lecker! Clever: seid ihr in eurem WordPress Blog angemeldet, werden eure Besuche und Zugriffe auf euren Blog natürlich nicht mitgezählt. Suchmaschinen-Bots werden ebenfalls clever aus den Statistiken gefiltert.

All in One SEO Pack

Hinter dem Kürzel SEO verbirgt sich der Ausdruck “Search Engine Optimization”. SEO ist wichtig, um Suchmaschinen mit eindeutigen Informationen zu eurer Seite zu versorgen. Dies kann zur Folge haben, dass z.B. ein Beitrag in den Suchergebnissen ein paar Plätze weiter oben landet, da dieser für ein bestimmtes Suchwort optimiert ist. Wichtig ist dabei, dass ihr eure Blog-Posts immer schön mit Tags verseht, die unter anderem vom All in One SEO Pack als Meta-Keywords in den Seitenquellcode eingebunden werden um so von Suchmaschinen eher entdeckt zu werden. Ich benutze dieses Plugin noch nicht lange, aber gute SEO gehört heute einfach dazu, zumal es mit dem Plugin sehr einfach einzurichten ist.

WPtouch

Bei der Fülle an Smartphones und ähnlichen Geräten auf dem Markt, ist es vielleicht sinnvoll, seinen WordPress Blog auch als mobile Version anzubieten. Mit WPtouch ist dies möglich indem das Plugin den mobilen Browser des Besuchers erkennt und dementsprechend eine kompakte Version eures WordPress Blogs parat stellt. Diese ist nicht nur optisch schlicht und schick, sondern erinnert auch an eine native App für Smartphones. Falls ihr aber eher Wert auf das Design eurer Seite setzt, kann der Besucher über eine Schaltfläche am unteren Rand der Seite jederzeit zwischen der mobilen und normalen Version schalten. Für einen Aufpreis von $29 bekommt man die Pro-Version des Plugins, das weitere Features wie z.B. eine komplette mobile Version des Administrationsbereiches hinzufügt. Gut, $29 ist ein stolzer Preis, aber professionelle Blogs oder Magazine sollten mal einen Blick auf die Pro-Version werfen.

Embedded Video

Externe Medien von YouTube und Co. machen sich immer gut in euren Beiträgen, besonders wenn sie auch richtig eingebettet sind. Mit Embedded Video könnt ihr ganz einfach Videos von Portalen wie YouTube, MyVideo, Vimeo, Clipfisch, Sevenload und vielen weiteren in eure Beiträge einfügen. Wem das jedoch nicht reicht, kann ebenfalls eigene Videos von seiner Festplatte hochladen. Die Einstellungen des Plugins sind simpel und knapp, wobei die wichtigste Option wohl die festgelegte Breite aller eingebundenen Videos ist, denn so könnt ihr sie gleich dem restlichen Inhalt anpassen.

WP to Twitter

Twitter bietet super Möglichkeiten, frische Blog-Posts unter das Volk zu mischen – eine hohe Anzahl an Followern natürlich vorrausgesetzt. Mit WP to Twitter sendet euer WordPress Blog immer dann einen Tweet, wenn ihr einen neuen Beitrag veröffentlicht habt. Die Einstellungen bieten wirklich viele Optionen wie z.B. das Senden von Tweets wenn ein Beitrag nur geändert wurde oder ob der Link zu eurem Beitrag mit einem Service wie bit.ly oder tinyurl.com gekürzt werden soll, was immerhin Platz im Tweet spart. Meine Statistiken sagen aus, dass nur wenige Minuten nach der Veröffentlichung eines neuen Beitrags viele User auf den Tweet aufmerksam werden und fließig dem Link folgen. Schön!

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