Er ist wieder da: der Rächer in Schwarz, die Fledermaus, der Batman, der dunkle Ritter. Nach “Batman Begins” (2005) ist es mal Zeit für einen weiteren, düsteren Batman-Streifen. Und somit hat es der milliardenschwere “Rüpel” Bruce Wayne, verköpert durch Christian Bale, wieder einmal auf die Leinwand geschafft und muss sich diesmal seinem wohl härtesten Gegner stellen: einem Freak. Dieser Post kommt vielleicht etwas Verspätet, aber dafür lohnt es sich umso mehr ihn zu lesen…
Gotham City, die wohl korrupteste Metropole der Welt. Hier kann man sich nicht einmal auf die Cops verlassen, es sei denn, sie sind von der “guten Sorte”. James Gordon (Gary Oldman) ist von dieser Sorte. Zusammen mit Batman räumt er die Stadt auf, wobei Batman eher die Drecksarbeit macht und Gordon den Papierkram. Offiziell ist Batman eigentlich sofort zu verhaften – sollte man die Gelegenheit dazu bekommen – aber Gordon verlässt sich eher auf Batman als auf die Polizeiarbeit – kluger Mann!
Die sinkende Kriminalität in Gotham City ist jedoch nicht nur Batman zu verdanken. Der neue Staatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhart) ist der Mafia dicht auf den Versen und buchtet mit seiner Kollegin und Freundin Rachel Dawes einen nach dem anderen ein. Sind das die perfekten Vorraussetzungen für einen Ruhestand Batmans?
Harvey Dent mag der perfekte Held für Gotham City sein, denn für seine Taten braucht er weder Muskeln noch eine Maskierung, doch auch Dent hat eine Seite an sich, die bei den Cops von Gotham nicht gern gesehen ist …
Ein maßgeschneideter lila Anzug, eine grüne Weste, dunkelgrüne Krawatte und ein Lächeln, das nicht leicht zu vergessen ist. Der Joker (Heath Ledger, verstorben am 22.01.2008), wie er genannt werden will, ist kein normaler Freak. Er ist ein genialer Freak, der ganz Gotham City einen Schuss Anarchie verpasst – das perfekte Chaos. Er selbst sieht sich als Vertreter des Chaos. Durch Batman sieht er sich selbst erst als “vollkommen”, denn ohne dem dunklen Ritter würden seine Vorhaben doch keinen Spaß machen.
Sein Aussehen allein verpasst dem Joker aber nicht dieses Gefühl von Bedrohung. Seine Vorgehensweisen sind alles andere als normal im Vergleich zu den herkömmlichen Gangstern. Verluste sind ihm egal, denn so lange er genug Messer, Waffen und Benzin hat, führt er ein auf seine Weise recht glückliches Leben. Das klingt krank, doch Messer, Waffen und Benzin sind nunmal billig im Gegensatz zu all den anderen, unnötigen Spielereien.
Ein kleines Fazit: Ich bin mit ziemlich großen Erwartungen in diesen Film gegangen, bei den Trailern, die durch das Web schwirrten, war das aber auch kein Wunder. Was ich dann schließlich auf der Leinwand zu sehen bekam, hat meine Erwartungen zum Teil noch übertroffen. Es gibt ne Menge Helden-Filme, aber dieser ist – kein Zweifel – der bisher coolste! Und dabei hat Batman noch nicht einmal Superkräfte, genau das macht ihn wohl so besonders.
1 Kommentar
Kim Korte
20. Sep 2008, 21:21 Uhr
Stimme dir voll und ganz zu, der Film ist weltklasse!
Das ist der erste und einzige Film, bei dem ich jemals kalte, schwitzige Hände hatte :P
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