08. Oktober 2007

Portal

So langsam beginnt die Herbstwelle der PC- und Videospiele. Ein guter Grund für mich, mal genauer auf einen der kommenden Titel einzugehen, der mich besonders interessiert. Hier strömt das Blut nicht in Massen und man wird auch nicht als US-Soldat auf die ganze Wehrmacht im 2. Weltkrieg gehetzt, sondern hier sind die Gehirnzellen gefragt! Genauer gesagt ist mehr euer Koordinationsvermögen und euer Timing (in den meisten Fällen) verlangt. Hört sich langweilig an? Vielleicht wird es das auch nach einiger Zeit, aber es handelt sich auch nicht um einen wahren Vollpreis-Titel.

Zum Anfang erstmal eine schlechte Nachricht: Portal wird nicht einzelnd erhältlich sein. Das liegt daran, dass Entwickler Valve das Spiel als eine Art Beilage für Käufer der sogenannten Orange Box, die unter anderem auch Team Fortress 2 und Half-Life 2 – Episode 2 enthält, mit in die Box wirft. Über die eigene Internet-Vertriebsplattform Steam wird Valve den Titel zwar als eigenständigen Titel anbieten, doch dafür 19,95$ bzw. 15€ zu Zahlen wäre ein wenig verschwenderisch, da man für umgerechnete 32€ die Orange Box, die immerhin 5 Spiele enthält, noch mehr als ein Denkspiel bekommen kann.

Eine wirkliche Story hat das Spiel nicht. Man Spielt ein Versuchskaninchen, das für eine Firma ein neuartiges Gerät auf einem Test-Parcour austesten soll. Der Parcour ist natürlich so gefährlich wie nur möglich gestaltet, doch man hat ja zum Glück dieses Ding! Und mit diesem Ding, auch bekannt als “Handheld Portal Device”, kann man, wie der Name schon sagt, Portale erstellen, die einen superleicht von A nach B beförden. Weil sich das aber noch viel zu einfach anhört, wird das “von A nach B” durch schnelles Kombinieren und einigen Hüpfpassagen zu einer wahren Aufgabe. Überlegung ist in diesem Spiel gefragt, denn man kann immer nur ein Portal errichten, das durch zwei Schüsse (Ein- und Ausgang!) der “Portal Gun” entsteht.

Auf der diesjährigen Games Convention in Leipzig konnte ich Portal erstmals selber am Stand von Electronic Arts Portal anspielen, leider nur mit einem Gamepad. Für ein solches Spiel sind dann wohl doch eher die guten alten WSAD-Tasten der PC-Tastatur geeignet. Doch es handelte sich allem Anschein um die Konsolen-Version von Portal. Besonders gut angestellt habe ich mich mit dem Gamepad nicht wirklich, denn bei präzisen Sprüngen versagte ich einige Male. Doch trotzdem machte das Spiel einen guten Eindruck auf mich. Sobald ich das Spiel selber spielen kann, also vorraussichtlich in Verbindung mit meinem neuen PC am Ende diesen Monats, werde ich noch einmal genauer über das Spiel berichten!

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